Kooperative Organisationsformen

KO7 Oberderdingen

Wir sind jetzt bei den Großen!

Wir sind jetzt 7.-Klässler. Also schon richtig groß – zumindest, wenn wir uns strecken 😉

Wir sind vom Neubau, in dem die 5er und 6er sind, nun in den großen Rundbau der LFR umgezogen. Hier haben wir ein richtig schönes Klassenzimmer direkt gegenüber von unserer Partnerklasse.

Wir hoffen sehr, dass wir in diesem Schuljahr die ganze Zeit zusammenarbeiten dürfen. Im letzten Schuljahr ging das wegen Corona leider nur bis März. Superschade war es, dass wir nicht zusammen ins Schullandheim fahren durften. Wir hatten uns schon sooo gefreut. Glücklicherweise haben wir davor schon ein paar tolle Ausflüge gemacht. Ganz besonders toll war es im Europapark.

Fleißig gearbeitet haben wir natürlich auch – wie ihr hier sehen könnt:

Wir sind gespannt, wie es in diesem Schuljahr weitergeht. Was wir alles machen und erleben werden. Wir werden euch natürlich wieder davon berichten.

Bis dahin! Eure AO7

KO3 Diedelsheim

Wir sind jetzt schon in der dritten Klasse 3c und freuen uns, nach der langen Zeit der Schulschließung und der Corona bedingten Trennung, wieder zusammen mit unserer Partnerklasse der Schwandorf Grundschule Diedelsheim 3a zusammenarbeiten zu können.

Seit diesem Schuljahr sind wir zu sechst, ein neuer Schüler kam dazu und wir haben uns riesig gefreut.
Jetzt können wir wieder zusammen lernen in Sachkunde, Musik, Bildende Kunst, Ethik/Religion und Sport.
Am Anfang vom Jahr haben wir in Sachkunde die Klassenregeln wiederholt und überlegt, wie wir das Schuljahr über miteinander umgehen wollen. Dazu haben wir viele Rollenspiele eingeübt und der ganzen Klasse vorgespielt.
Hier hatten wir das Thema: Kinderrechte. Gemeinsam haben wir überlegt welche Rechte Kinder in der Schule und in der Welt allgemein haben. Dann bearbeiteten wir das Thema nochmal in den Gruppen. Die 3a Kinder mit den Texten und die 3c Kinder mit den Bildern dazu.

Ihr seht, wir waren gut drauf und hatten viel Spaß. In Bildender Kunst treffen wir uns drei Stunden die Woche. Direkt als die Schule anfing haben wir unseren schönsten Eisbecher aus den Sommerferien gemalt und unsere Eiskugeln mit Deckweiß aufgehellt. Danach ging es in einer Phantasiereise nochmal in die Ferien. An die Ostsee zu einem Leuchtturm.

Das war gar nicht so einfach. Erst mal den Hintergrund, den Strand und den Himmel malen, dann den Leuchtturm und zum Schluss den Sand, die Muscheln und die Gräser aufkleben. Ab dem Leuchtturm haben wir immer im Team gearbeitet mit unseren Grundschulpartnern. Erst haben wir den Leuchtturm des einen Teampartners fertiggemacht und dann den des anderen. Am Ende hatten wir alle einen tollen Leuchtturm.

Dann war der Sommer vorbei und der Herbst begann. Wir merken , dass es früher dunkel wird. Und tatsächlich hat unsere Lehrerin an einem Abend eine Eule oder ein Käuzchen im Garten vom Baum gehört. Vielleicht sah das so aus.

Wusstet ihr schon, dass manche Farben bestimmten Stimmungen zugeordnet werden können? Wir wissen es jetzt und gestalten unseren eigenen Stimmungsraum.

Dazu sollten wir überlegen, mit welcher Stimmung wir die meiste Zeit unterwegs sind und uns dann für die entsprechende Farbe entscheiden. Also rot, wenn wir meistens wütend sind, orange wenn wir eigentlich gute Laune haben aber schnell ärgerlich werden, gelb, wenn wir gute Laune haben aber auch mal zickig sein können, blau und grün bei guter Laune und Ausgeglichenheit und schwarz, wenn wir meist traurig und bedrückt sind. Wie schön, bei uns gab es viel blau, gelb und grün. Hier seht ihr uns bei der Arbeit.

In der kleinen Klasse erarbeiten wir im Morgenkreis immer den aktuellen Wochentag, das Datum und unseren Stundenplan. Der Morgenkreis ist an manchen Tagen mehr deutschorientiert oder auch mal mathematikorientiert. Wenn es eher um Deutsch geht, lesen manche von uns einfach die Bilder, andere buchstabieren die Wörter oder können auch schon das ganze Wort lesen. Und ein paar können auch schon die Unterrichtsfächer in Silben erlesen. Ihr seht jeder von und kann etwas und so kann auch jeder jedem in der Klasse helfen, wenn man mal nicht mehr weiterweiß. Da helfen wir Schüler uns oft untereinander und brauchen unsere Lehrer kaum dazu.

Hier üben wir die Wochentage mit den Wortkarten und unseren Wochentaghexen. Ihr seht, wir müssen auch mitüberlegen welcher Tag gestern war und morgen sein wird. Und die Reihenfolge müssen wir auch noch herausfinden. Da arbeiten wir meistens im Team.

In Deutsch sind wir in der kleinen Gruppe am Lernen. Viel haben wir schon gelernt. Wir kennen schon fast alle Buchstaben.

Es geht in Deutsch um viele Bereiche:  Sprechen, Lesen, Schreiben, Grundlegende Arbeitstechniken, die wir in allen Unterrichtsfächern brauchen und Wahrnehmung.

Damit uns das Lesen und Schreiben leichter fällt beginnen wir eine Unterrichtsstunde oft mit Übungen aus der Lerngymnastik. Damit unser Gehirn warmläuft sagt unsere Lehrerin immer, wie bei einem PC, der auch erst hochfahren muss, damit wir mit ihm arbeiten können.

Eine Übung ist das „Ohren rollen“. Das macht Spaß und danach sind wir richtig fit. Ihr glaubt ja nicht wo man alles seine Ohren rollen kann. Auf dem Stuhl, unter dem Stuhl, rechts neben dem Stuhl…und noch mehr. An den Ohren sitzen Akkupunkturstellen, die hauptsächlich den Wahrnehmungsbereich des Hörens und Hörverstehens stimulieren. So sind wir danach aufmerksamer, können besser zuhören und sprechen und uns die Sachen besser merken.

Montags und mittwochs üben wir Lesen in unserer Jo-Jo Fibel oder auf Leseblättern. Manche von uns beschreiben das Bild, andere buchstabieren das Wort, lesen das Wort schon in Silben  und wieder andere lesen einen ganzen Satz. Ihr seht, jeder übt auch hier etwas Anderes. Hier bekommen wir  Lesehausaufgaben auf.

Montags üben wir die Fertigkeiten, die wir in jedem Unterrichtsfach brauchen. Die wiederholen wir dann intensiv. Immer erst alle zusammen und dann jeder für sich alleine. Gerade wiederholen wir das genaue Anmalen. Eine Sache wird nämlich nicht nur blau angemalt, sondern wir sollen mit unterschiedlichen Farben anmalen und die Begrenzungen einhalten. Zuerst haben wir nur das grobe Ausschneiden geübt, nun ist es schon kniffeliger. Genau soll ausgeschnitten werden.

Da wir alle unterschiedliche Sachen in Deutsch können, arbeitet mittwochs und donnerstags jeder an seiner Lerntheke. In der Lerntheke sind für jeden Aufgaben im Bereich Deutsch drin, die für ihn gerade super passen. Jeder arbeitet  in Deutsch, aber jeder etwas Anderes. Deswegen müssen wir immer leise lernen, damit wir niemanden stören. Wir schauen erstens in unserer Ablage nach, ob wir hier noch etwas fertig bearbeiten müssen. Als zweites geht es an der Lernthekenschublade weiter, an der die nächste Zahl zu lesen ist. Wenn wir alle zehn Aufgaben fertig haben, können wir am PC ein Lernprogramm bearbeiten. Da freut sich jeder riesig  drauf. Da lohnt es sich so richtig fleißig zu sein.

Aufgaben aus unserer letzten Lerntheke:

Wir üben die Schreibrichtung vom A nochmal anders. Das große A kleben wir in Schreibrichtung mit Papierschnipseln aus.  

Bildwörter in Silben sprechen und dabei die Silbenbögen in den Sand schwingen.  

Im Nachmittagsunterricht haben wir montags Yoga. Das macht richtig Spaß. Hier können wir  entspannen, lernen uns konzentrieren, kommen zur Ruhe und bewegen uns zu einer Yogageschichte.

Im Moment heißt unsere Yogageschichte  „Aschenputtel“. Da gibt es viele Yogahaltungen einzunehmen, bis wir mit der ganzen Geschichte fertig sind. Alle konnten wir nicht fotografieren, aber hier doch ein paar. Die Taube, die dem Aschenputtel beim Sortieren der Linsen hilft.

Baum, der sich rüttelt und schüttelt.

Über das kommende Schuljahr verteilt lernen wir noch vier bis fünf neue Yogageschichten kennen. Manche Haltungen wiederholen sich und es kommen immer wieder neue dazu. Die sind manchmal gar nicht so einfach.

Dienstagnachmittag haben wir das Fach Wahrnehmung. Was soll das denn sein fragten wir uns in der ersten Klasse. Doch nun sind wir schlauer. Die Sachen, die wir in Wahrnehmung üben haben immer etwas mit unserer Yogageschichte zu tun. Wir üben hier basale Grundfunktionen als Voraussetzung des Lernens zu optimieren und damit die Förderung unserer Aufmerksamkeit und Konzentration zu unterstützen. Somit beschäftigen wir uns gerade mit den Aschenputtel Stationen.

Hier der Fluchtweg aus dem Schloss.

Der Weg muss über die Gummischeiben abgegangen werden. Dabei müssen die Beine überkreuzt werden. Bild 26. Wir helfen dem Aschenputtel die Riesenlinsen auszusortieren. Die müssen mit der Gurkenzange gegriffen und in die andere Schüssel gelegt werden. Dabei müssen wir die Körpermitte überkreuzen, den Zangengriff üben und mit unserer Kraft aufpassen; sonst flutscht die große Linse weg. Und unsere Augen müssen kontrollieren, was unsere Hand da macht und alles wird in Schreibrichtung geübt. Also von links nach rechts.  

Und es gab noch viele andere Stationen, bei den wir Reiskörner gleichmäßig verteilen mussten im Pfötchengriff, oder Linsen mit dem Teelöffel oder mit der Pinzette Bohnen auslesen. Wie gut, dass Aschenputtel uns als Helfer hat, alleine wäre sie nie mit der Arbeit vor dem Schlossball fertig geworden.

In Mathematik üben wir das Benennen der Zahlen und das Zählen, jeder kommt unterschiedlich weit. Wir schreiben die Zahlen. Manche spuren die Zahl nach, andere brauchen Hilfspunkte und wieder andere schreiben die Zahlen schon ganz frei. Ihr seht, wir sind ein bunter Haufen. Und zum Zählen versuchen wir zur Zahl die richtige Menge zuzuordnen. Dazu haben wir so eine tolle Rechenleiste auf unserem Tisch.  

Links und rechts ist nicht immer leicht zu unterscheiden. Manchen gelingt das schon sehr gut, andere müssen noch üben. In diesem Bereich freuen wir uns schon auf unser neues Wahrnehmungsbuch.

Mit dem Spiel „Die diebische Elster Ella“, üben wir das Erkennen der Zahlen, des Würfelbildes und das Zuordnen der Menge. Jeder ist mal die „Ella“ und darf den anderen die Zahl aus dem Nest stibitzen, die er durch das Drehen des Pfeils zugewiesen bekommen hat. An der Lerntheke arbeiten wir auch in Mathematik. In der Lerntheke befinden sich Übungsaufgaben, die wir so oder so ähnlich schon einmal gemacht haben. Zum Wiederholen und Festigen. Bei so vielen unterschiedlichen Fächern, freuen wir uns immer riesig auf unsere Pause. Wegen Corona findet ein Teil der Pause im Klassenzimmer und ein anderer Teil draußen im Pausenhof statt. Hier ein paar Bilder aus unserer Klassenzimmerpause.  

Nun hoffen, wir, dass ihr ein wenig Einblick in unsere Schulwoche bekommen habt.